Sonntag, 12. August 2012

Audioapp's zum Messen und andere.....

 1. App's zum Messen
Mit diesem Post möchte auf Rückfragen auf den  Post Messmicro MicW i436 ( siehe hier ) reagieren und die von mir benutzten Audio App vorstellen die ich noch so benutze.


1.1. Analyzer
Dies ist ein Messtool für mein Messmicro auf das ich bereits in dem o.g. Post eingegangen bin, und mir dies deshalb an dieser Stelle sparen will. ( iTunes Link)

1.2 RTA
RTA  ist ein weiteres und kostenloses Messtool das sich gut eignet relativ qualitative Messungen zu erstellen. Was mir hier nur nicht gefällt ist die geringere Auflösung im Frequenzband, weshalb ich dies eigentlich nicht mehr benutze. Die App RTA von Studio Six digital gibt es in einer Lite und einer Vollversion. Beide sind nur in einer iPhone / Ipod touch Version erhältlich. Was ein weitere Grund ist warum ich es nicht mehr benutze, da die Darstellung auf dem iPad doch besser ist.
Allerdings ist die Herstellerseite von Studio Six Digital (siehe hier) recht interessant und einen Besuch Wert.
Dort wird u.a. eine App beschrieben, Audio Tools (siehe hier), die eine Zusammenstellung von App beinhaltet die so ziemlich alles enthält was man braucht. Da ich diese allerdings nicht benutze fehlen dazu die Erfahrungswerte.
 

1.3 Dezibel Ultra und Noise Hunter
Diese beiden sind einfache App's zur Messung von Laustärken. Diese benutze ich vorallem um die Phase meiner Sub's zu justieren.

Dezibel Ultra (siehe hier) ist kostenlos und erfüllt seinen Zweck voll und ganz.Dezibel Ultra gibt es auch noch in einer Pro Version für 2,99 Euro.

Da ich aber vorher für die Noise Hunter App (siehe hier) 5,99 Euro ausgegeben habe, das wäre dann der Preis für die App, benutzte ich eigentlich nur noch diese oder denn Analyzer. Da dieser ebenfalls zum Frequenzband die Lautstärke immer anzeigt. Außerdem kommt mir die Digital eher entgegen. 
Die App bietet exakte Werte mit der Möglichkeit externe Micro's mit vorhandenen Kalibrationswerten an z.B. für mein MicW 436 und das Edutige EIM-003. Die Bewertungen im App Store sprechen dafür.


 2. App's als Signalgeber
 Natürlich darf ein Signalgenerator nicht fehlen ohne Messsignal geht es nicht. Einmal sind einzelne Signaltöne notwendig als auch ein sauberes weisses Rauschen.
Aber um eins gleich vorweg zu sagen. Ein anständig weisses Rauschen habe ich in keiner App gefunden. Keines gingen tief genug runter, und war somit unbrauchbar da sie die Subwoofer nicht komplett bedienten. Hier wurde ich von Hifi Zenit mit einder CD versorgt die ein korrigiertes weisses Rauschen über das gesamte Frequenzband enthält. Somit verwende ich diese über den CD Player einmal für Stereo im Pure direct Modus, und für Surround im 5.1 Multi Channel Stereo Modus.

Die App Signalgenerator für 0,99 Euro (siehe hier) ist zum stufenlosen Erzeugen von Einzelsignalen absolut geeignet. Das Einstellen der Frequenzen mit dem simulierten Drehrad kann manchmal allerdings ein wenig Nerven kosten. Die Empfindlichkeit der Steuerung sollte dringend verbessert werden. Auch wenn mit den neben dem Drehrad befindlichen Tasten die Empfindlichkeit  verändern kann, macht es dies auch nicht besser. Das Tastenfeld ist als Eingabemöglichkeit auf jeden Fall zu bevorzugen.

Die App Soundcheck für 1,59 Euro (siehe hier) erzeugt diverse allerdings fest eingestellte Signale. Das hier für mich interessante sind die Sweep Signale, Links - Rechts sowie Out of phase Signale.
Ebenso wie beim Signalgenerator ist das weisse und rosa Rauschen eine halbherzige Geschichte. Der Sub bleibt stumm.




3. Sonstiges
 Eine weitere Nette App ist E-Filter (siehe hier).  Vom Entwickler Martin Gustavsson (siehe hier), gibt es diverse App zum errechnen von diversen Frequenzfiltern, Tools zum Entwickeln von Frequenzweiche. E-Filter und E-Filter pro ist nur eine davon. Hierbei handelt es sich um eine einfache Möglichkeit Hoch-und Tiefpassfilter zu errechnen. Ob dies den Preis von 2,39 Euro für E-Filter Pro rechtfertigt, sollte jeder für sich und von seinen mathematischen Fähigkeiten abhängig machen.
 

Fazit:
Ob diese App von der Signalqualität an einem professionellen Oszilloskop bestehen, gilt es sicherlich zu beweisen. So lange man sie aber nicht im professionellen oder kommerziellen Bereich einsetzt, sollte sie eine Lösung sein mit der man zufrieden sein kann.


Kommentare:

  1. Hallo radioaktivmann,

    habe viele solcher Projekte einfach mit dem freien Spice-Simulator LTspice simuliert. Mit dem Parameterstepping kann man damit die Schaltung, in diesem Falle die Filter, sehr schoen optimieren.

    TomSu, ZwoPi.blogspot

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