Freitag, 8. März 2013

Beispiele für einfache Hochtonabsorber

Läuft man durch seinen Raum und schnipst mit den Finger oder klatscht in die Hände reicht das oft schon aus sich einen Eindruck zu machen wie es im Hochtonbereich aussieht. Richtig aussagekräftig ist allerdings nur eine anständige Messung des Nachhalls.
Schallert es dabei anständig sollte einem klar sein daß das was aus den Lautsprecher kommt ebenso ziellos im Raum herum irrt.
In meinem Fall ist die nur an den den beiden Kopfenden der Fall. Durch Gardienen Teppich, Couch und Deckenabsorber ist dieser Bereich nicht mehr hallig aber auch nicht komplett trocken.
Während der rechte weiße Absorber mit Sicherheit dort bleiben wird. Ist der Yoda nur vorübergehend. Die ich Das sogenannte LEDE Prinzip umsetzten will. Das besagt Live End Dead; lebendiges Ende, totes Ende, will ich im vorderen Bereich mittels Absorber den Raum mit Absorbern von Diffusschall befreien, und im hinteren End mit Diffusoren. Aber dazu später mehr.
Jeder dieser Absorber macht nur dann Sinn wenn er an beiden Seiten auf der selben Position befindet. Also wieder einmal alles symmetrisch


Beispiel 1: Der Jedi Ritter

Der Materialaufwand ist relativ gering. In meinem Fall wieder zwei Fusseldecken aus dem Kik für jeweils 3 Euro, einige bereits bedrucktes Druckerpapier und Klebestreifen, ein Stück Pappe und einfache Schnur.

Ob man wie ich eine Art Zopf herstellt oder was ganz anderes nimmt, bleibt jedem selbst überlassen.
Ob sich eine Styroporkugel kauft oder Papier zusammen knüllt und Klebeband fixiert......verhält sich ebenso.
Ich denke die Bilder erklären die Vorgehensweise sehr gut. Was man nicht sieht ist der Pappestreifen den ich unten rein gesteckt habe damit der Umhang breit bleibt. Diesen muss man unter Umständen fixieren.
Das oben zu sehende Laserschwert war eine alte 12 V Röhre aus meinem Serverschrank, die ich für die Zeit die ich brauchte um das Foto zu machen, mit einem 9 V Block betrieb. Danach war der dann auch leer.


Beispiel 2: Die Keilrahmenlösung


Dieser Absorber ist bis auf Weiteres für den Verbleib gedacht. Wobei sich erst zeigen muss was die Messungen sagen.

Dieser Absorber geht vom Frequenzbereich in jeden Fall tiefer wie der andere. Durch den 1-2 cm dicken Basotect mit 2-3 cm Wandabstand dürfte ein adäquate bis ca 1,4 kHz drin sein. Die Größe von 40 x 40 cm ist für sich genommen keine Hausnummer. Da es in meinem Fall aber nur darum ging eine überschaubare Reflexionsfläche zu entschärfen ist diese ausreichend. Die Größe ist in jedem Fall auf die Situation anzupassen. Aber wie ich schon ( siehe hier ) gezeigt habe, ist es ein Einfaches dies mit Wolldecken oder ähnlichem zu testen was man braucht. Auch hier denke ist mir die Bilddokumentation gut gelungen. Deshalb nur ein paar Punkte. Die Basotectstücke lassen sich am besten mit einem großen Küchenmesser schneiden. Mit welchen Stoff man das Bild bespannt ist wieder Geschmacksache. In meinem Fall war es Baumwolle. Kunstfasern gehen aber ebenso. Je dicker desto besser absorbierend. Nur Stoffe mit geschlossen Oberflächen wie Kunstleder sind zu vermeiden. Natürlich kann die Fläche auch noch dekorieren. Nur nicht großflächig mit Kleber beschmieren.

Aufhängen erfolgt wie bei einen Bild auch.

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