Freitag, 31. Mai 2013

Deckendiffusoren aus Schallplatten

Da ich bisher Schritt für Schritt die Reflektionspunkte im Raum abgearbeitet habe, blieb nun nur die Decke als Reflektionspunkt in Bezug auf die Frontlautsprecher übrig. Als maßgebliche Verbesserung kommt dies bei Stereo als auch bei der räumlichen Ortung  im Surroundbetrieb zur Geltung.

Nach langem Überlegen kam mir eine einfache und thematisch passende Lösung. Schallplatten.....
Einfach zu bekommen...dachte ich. Da viele im Keller alte Platten stehen haben aber nicht mehr hören. Das Problem ist aber das die meisten die ich fragte diese schon weg geworfen hatten oder einfach aus sentimentalen Gründen nicht weg geben wollten. Es dauerte als ein wenig bis ich genug zasammen hatte. Ich muss wohl einfach mal zum nächsten Flohmarkt. Aber keine Angst. Den Plattenliebhabern sei gesagt das alles was da hängt nix Besonderes ist. Alles aus der Kathegorie Italohits 1977 oder Barry Manilow.

Kleine Anekdote:

Barrry Manilow's Mandy sollte eigentlich Sandy heissen. Da das Lied von einer Frau Namens Mandy handelt, sondern über den kleinen Westhigland Terrier namens Sandy, den Barry Manilow damals besas. Nur der Produzent fand das für wenig verkaufsfördernt. Also wurde das Lied umbenannt in Mandy.
Nicht nur lesen bildet, sondern auch Radio hören. ;-)


Aber zurück zum Thema. Die Konstruktion ist denkbar einfach. In der Flucht der Fronlautsprecher drehte ich 3 Schraubösen in die Decke. Die Schallplatten wurden mit einem Teppichmesser und einer Dachlatte als Führung eingerizt. Diese lassen sich dann ganz einfach durch brechen. Unterhalb des übrig gebliebenen Halbloches bohrte ich ein weiteres Loch. Mit einer Angelschnur reihte ich die Schallplatten hintereinander auf. Die Abstände von 6cm zwischen den Platten werden bleiben. Die großen Dreicke werden weg kommen sobald ich genug Schallplatten habe. Wie sicherlich zu sehen ist, ist dies Basotect. Allerdings werden ich dieses aus optischen Gründen gegen weisses Basotect ersetzen oder es irgnedwie verkleiden.
Die Schallplatten sind zur Zeit auch nur mit Kabelbinder an der Schnur befestigt und nicht direkt durch die Angeschnur geführt.

Durch die maximale Tiefe von 21cm haben die Schallplatten auch eine Wirkung die merklich zum tragen kommt.Was nicht durch die Schallplatten gestreut wird, wird durch das Basotect absorbiert. Natürlich könnte man auch hier mit einem reinem Absorber arbeiten. Doch ist hier Vorsicht geboten das man den Raum zu trocken macht. Während ein Absorber ebenfalls den Nachhall reduziert kann er auch erheblichen Einfluß auf den Frequenzgang eines Raumes haben. Die Auflöung gerade bei Stereo ist erheblich gestiegen da Die Styropordecke nahezu alles reflketiert hat. Die Raumitte ist durch den Deckenabsorber  ( siehe hier ) abgedeckt.

Nun ist es an der Zeit den Raum richtig zu uberprüfen an Frequenzgang und Nachhall ( RT 60 ). Was in der Zwischenzeit auch schon geschehen ist. Was ich schon mal sagen kann ist, das ich im Hoch- und Mittelton aus der Theorie und meinen Meßmitteln ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis ereicht habe. Was für mich u.a. heißt das weitere Baustellen vor allem optischer Natur sind. Auch wenn einiges Geschmacksache ist, bin ich damit noch nicht zufrieden. Weiteres folgt........

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